Bewußtes Handeln

4. Oktober 2009

Kaum einem Menschen ist überhaupt bewußt, daß Menschen überwiegend unbewußt handeln.

Wenn ich das jemandem sage, dann wird meist ziemlich empört, belustigt, wütend oder ungläubig reagiert. Schließlich könne ich doch nicht erzählen, daß Menschen durch die Gegend laufen würden und nicht wissen was sie tun…… sooo ist das ja auch nicht, natürlich wissen (zum Glück) die meisten Menschen, was sie gerade tun.

Aber warum sie es tun und gerade jetzt und in diesem Augenblick so reagieren, fühlen und handeln, das geschieht aus einem unbewußten  Antrieb heraus.

Ganz vereinfacht gesagt “funktionieren” Menschen genau so, wie ein Roboter, der zu allersert einmal programmiert werden muß. Beim Menschen nimmt das Gehirn das feste Grund-Programm auf, das ihm seit seiner Entstehung in das sich noch entwickenlde Gehirn “einprogrammiert” wird.

Würde man einem Roboter nun ein Programm einspielen, das ihn nur im Kreis laufen lassen kann, könnte nichts von außen ihn davon abhalten immer nur im Kreis zu laufen. Man könnte den Roboter zwar aufhalten, behindern oder zu Fall bringen, aber das alles würde an seinem Programm nichts ändern und er könnte trotzdem anschließend nur weiter im Kreis laufen.

Er kann sogar dazu lernen, wie man besser die Balance hält, oder wie man besser und schneller aufstehen kann, Hindernisse umgeht, überwindet oder auf Seite räumt. Doch trotzdem bleibt er auf seiner gewohnten und bekannten Kreisbahn.

Es erfordert eine sehr hohe Denkleistung und große Anstrengung diese programmierte”Kreisbahn” zu verlassen.

Bei Menschen geschieht dies oft durch schwere große Schicksalsschläge oder viele kleine Ereignisse, die die Psyche kippen lassen (traumatisieren/retraumatisieren) und kaum einen anderen Ausweg lassen, als Neuland zu betreten.

Leider ist es bei den meisten Menschen so, daß sie (unbewußt dem alten Programm folgend) darum bemüht sind so schnell wie möglich wieder in bekannte Gefilde zurück zu kommen. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit sie sich räumlich von Personen und Orten der Kindheit entfernen, denn im Kreis laufen kann man überall auf der Welt.

Liebe Grüße

phoenixx

Wir trauern…

20. Juni 2009

trauer

Trauernde Grüße

phoenixx

Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst…

5. Juni 2009

Kluger Satz und gäbe es mehr Menschen, die sich selber bedingungslos lieben und annehmen, würde das wohl auch vielleicht einen Sinn ergeben.

Aber höre ich mich einmal so ein bißchen bei Gesprächen zwischen Zweibeinern um, dann fallen Sätze wie z.B. “Ich bin zu doof, ich bin zu langsam, ich bin zu dick, ich krieg nix hin, ich bin ein Versager… usw.usw.” Anscheinend sind diese Menschen so gar nicht von sich selber überzeugt, glauben nicht an das was sie machen und sind davon sich selber im Ganzen anzunehmen, doch meilenweit entfernt.

Überträgt man das nun auf die Überschrift, dann ist doch vollkommen klar, warum so viel “böses Blut” zwischen so vielen Menschen herrscht, denn die sich selber so wenig zutrauen, zweifeln natürlich auch am “Nächsten”.

Sicherlich gibt es auch genug Menschen, die eine gut sitzende Maske tragen und im Handwerk des Schauspielens niemals eine Ausbildung brauchten. Sie sind oft sogar so gut, daß sie sich selber täuschen.

Oft fühlt sich für mich das Leben so an, als wäre das höchste Ziel eine gut sitzende Maske zu tragen, wo niemand hinter schauen kann um das wahre ICH zu sehen…….. und auf der anderen Seite, die Menschen, deren Maske nicht so gut sitzt ……… die werden dann rasch in die Schublade der Menschen “Die mit dem Leben überfordert sind” gepackt.

Der beste Schauspieler wird angehimmelt und um seinen Ruhm und seine Beliebtheit beneidet, wie es in ihm aussieht, das interessiert kaum jemanden, denn dann würde wohl die ganze Bühne wie ein Kartenhaus zusammen stürzen.

Liebe Grüße

phoenixx

Alkohol legale und todbringende Droge

8. März 2009

Es kotzt mich mal wieder an, daß gerade Alkohol in unserer Gesellschaft toleriert wird und so oft total verharmlost wird.

Gerade Karneval immer “sehr schön” anzuschauen, wie sich Massen besaufen und durch die Straßen torkeln……… es ist ja sooo lusig, wenn Besoffene einen anmachen, total enthemmt und jeglicher Moral entbunden.

Ein Schnäpschen hier, ein Weinchen da und schon ist die Welt wieder in Ordnung und es wird gefeiert, was das Zeug hält.

Aber wehe, da ist einer abhängig vom Alkohol, alkoholkrank eben. Schon erheben sich die bösen Stimmen “Selber schuld” “Soll doch einfach aufhören zu saufen” “Asozial” …. Stempel drauf und fertig.

Nein, ich bin nicht alkoholkrank, aber es gibt Menschen in meinem Umfeld, die einen funktionieren noch ganz gut und man merkt es ihnen nicht an, daß sie abends Alkohol zum Schlafen und “Probleme bewältigen” brauchen und andere, die so tief drin im Sumpf stecken, daß sie ohne Hilfe von außen nicht mehr fähig sind, ihr Leben zu meistern.

Was kommt von der Gesellschaft, sind Druck und Vorwürfe, kaum jemand, der sich nicht damit beschäftigt, möchte sehen, daß Alkohol krank macht, schwer krank sogar, körperlich und psychisch. Obwohl die psychischen Probleme wohl meist erst zu der schrecklichen Erkrankung führen.

Denkt bitte mal darüber nach, bevor Ihr den nächsten “Tippelbruder” oder die Nachbarin, den Arbeitskolegen oder sonst wen, wieder aburteilt, denn das sind auch Menschen, schwer kranke Menschen….

Liebe Grüße

phönixx

Manchmal schäme ich mich, ein Mensch zu sein

6. Februar 2009

ja, das ist leider so und es macht mich manchmal echt traurig. Ich habe auch schon oft gesagt, daß Menschen mit Abstand die “dümmsten” Tiere sind.
Ich meine damit nicht, das was Menschen erschaffen, da kann natürlich kein Tier mithalten. Ich meine damit, die “Überlebensintelligenz”, jene Intelligenz die global wirksam ist und auf natürliche Weise, ein Überbevölkerung und Zerstörung des Lebensraumes verhindern würde.
So verdammt viele  Menschen halten gerade den Menschen für die Krone der Schöpfung, jedoch hat der Mensch sich seine Schöpfung neu definiert und sich an erste Stelle gesetzt. Aus dem Blickwinkel des “Lebens”, also allumfassend, alles was es im Universum an Leben gibt, da kann der Mensch einfach nicht das Beste sein, was da hervor gegangen ist.
Den oben verwendeten Begriff “Überlebensintelligenz” könnte man natürlich auch als (Überlebens) Instinkte beschreiben und da zieht meiner Meinung nach, nahezu jeder Mensch die Arschkarte.
Was würde wohl passieren, wenn von heute auf morgen sämmtliche technichen Errungenschaften irreperabel ausfallen würden, die Häuser verschwunden., alle Fertignahrungsmittel unbrauchbar und auch keine Waffen zur Hand wären……
“Adeeeee” Gesellschaft… überleben würden wohl nur wenige Menschen, die Ihre Intelligenz nicht ausschließlich darauf verwendet haben um von sich selber abzulenken und um nach Ruhm und Machttum zu streben. Vermutlich würden auch verdammt viele Menschen plötzlich wieder anfangen zu beten und darauf hoffen, daß “der liebe Gott” seinen Sohn zur Hilfe auf die Erde schickt. Doch wenn es Gott wirklich gibt, dann würde er wohl nicht ein 2. Mal so blöde sein oder es wäre für mich persönlich der beste Beweis, daß es keinen Gott gibt.
Na ja, ich weiß, daß jeder Mensch an etwas glauben muß, denn es gibt eine extra Region dafür im Gehirn. Selbst Menschen, die sagen “Ich glaub an nix..”, glauben ja zumndest daran :-D

Wie viele Menschen kennst Du, die an sich selber glauben und nicht an irgend etwas Fiktives und Unbrauchbares, wie einen Gott der im Himmel auf einem glodenen Thron sitzt (und sich vermutlich kaputt lacht).
Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die an die “Urkraft des Lebens”, also auch an sich selber glauben, die darauf vertrauen, daß sie auch morgen noch die Luft zum atmen haben und auch etwas zu essen und trinken da sein wird.

Ich denke, daß man wirklich erst einmal alles, oder nahezu alles, verlieren oder aufgeben muß um zu begreifen, daß das Leben das man ungefragt geschenkt bekam, etwas unschätzbares Wertvolles ist.
Daß Reichtum nicht etwas ist, was man da draußen irgendwo finden kann, sondern jeder Mensch mehr Reichtümer in sich trägt, als die meisten Menschen begreifen oder überhaupt erahnen können.

Liebe Grüße
phoenixx

Manipulation und schwarze Pädagogik fast überall

5. Februar 2009

Wo ich auch hin schaue, sehe ich Manipulation, emotionale Erpressung, psychischen Missbrauch, seelische Misshandlung und schwarze Pädagogik.

Da wird ein schlechtes Gewissen eingeredet, das Schweigen geboten, mit “Strafen” gedroht, an die Vernunft appelliert oder mit “Liebe” fast erdrückt und noch Vieles mehr.

Die meisten erwachsenen Opfer sind wehrlos und scheinen teilweise über keinen eigenen Willen mehr zu verfügen. Daß Kinder all dem, völlig hilflos, wehrlos und abhängig ausgeliefert sind, brauche ich hier wohl nicht noch einmal zu erläutern.

Sehr schwer bis unmöglich erscheint  es oft die Täter zu durchschauen, denn gefangen sind Opfer und Täter in Ihren “einprogrammierten” Mustern. Das macht sie blind für die Leiden der Opfer und auch die eigenen Qualen und umgekehrt.

Dies entschuldigt nicht die schrecklichen emotionalen Qualen, die der Täter dem Opfer zufügt, denn er könnte auch anders handeln, wenn er nicht blind seinem Unterbewußtsein, dem alten Muster folgen würde.

Leider ist es fast ausschließlich dem Opfer möglich, die Muster zu durchbrechen und sich sehr schwer, aus den psychischen Fesseln zu befreien. Oft werden die Opfer von Schmerzen, psychosomatischen Krankheiten, häufigen Verletzungen u.m. geplagt, jedoch gibt es auch Täter, die unter Psychosomatik und verschiedene Erkrankungen öffensichtlich leiden.

Gelingt es einem Opfer, sich aus der Beziehung zu lösen, so wird es oft noch lange Zeit vom Täter verfolgt und belästigt. Seiner Umwelt gegenüber stellt sich der Täter als Opfer dar und schiebt alle Schuld auf sein ehemaliges Opfer.

Wie ist soetwas denn überhaupt möglich, fragt sich jetzt vielleicht dre ein oder andere Leser.

Na ja, die Ursachen für ein solches Verhalten sind zumeist in der frühesten Kindheit zu finden. Genau da, wo fast alle Menschen keine wirklichen Erinnerungen mehr dran haben.

Doch dazu ein anderes Mal mehr Gedanken.

Liebe Grüße

Phoenixx

Das Drama des begabten Erwachsenen

4. Februar 2009

ich meine damit nicht jene Menschen, die sich im Leben irgendwie “hoch gearbeitet” haben, oder diejenigen, denen es einfach nicht gelingt Großverdiener zu werden, weil sie in keinem Carsting dazu auserkoren werden Ihr Nicht Können vor großem Publikum präsentieren zu dürfen….

Ich meine damit die Menschen, denen es gelungen ist, ihre emotionale Blindheit Stück um Stück abzubauen. Menschen, die auf einmal wie aus einem Dornröschenschlaf erwachen und das gesamte Grauen klar sehen können.

Schmerzhaft ist das Erwachen, grausam was man zu sehen bekommt, fast den Verstand sprengt es, daß fast alle Menschen nichts “sehen” und damit anscheinend ganz zufrieden vor sich hindümpeln.

Zu “sehen” macht oftmals verdammt einsam und Mensch fühlt sich so ziemlich verlassen und zweifelt manchmal die eigenen Wahrnehmungen an. Denn wenn doch fast alle so denken und fühlen, dann ist es noch schwerer an sich selber und die eigenen Wahrnehmungen zu glauben.

Gruß

phoenixx

Willkommen auf Hirnakrobatik.de

17. Januar 2009

Liebe Grüße

phoenixx